Bei meinen Tätigkeiten als Papierkünstlerin bin ich den vergangenen Jahren durch eigenes Experimentieren auf dem Weg durch die "Papierwelt" vom zweidimensionalen Papierbild zum räumlichen Bild und zum Papier-Objekt vorangeschritten.
Seit Anfang 2008 arbeite ich überwiegend mit Kozofasern.
Kozo ist die Bastfaser des wild wachsenden Papiermaulbeerbaums (Broussonetia papyrifera) und eine der drei traditionellen japanischen Bastfasern für die Papierherstellung
Bei meinen Arbeiten entsteht das Bild des Papierobjekts meist im Kopf, aber im Dialog mit dem Fasermaterial gebe ich dem Material die Freiheit sich selbst zu entwickeln, meine Aufgabe ist nur das Anleiten eine bestimmte Form zu bilden.
Diese prozessorientierte Arbeitsweise bezieht den Zufall bewusst mit ein und führt zu sehr individuellen und kreativen "Papierschöpfungen".